Wird der Goldpreis manipuliert?
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Viele Anleger fragen sich, wieso Gold mittlerweile nicht eigentlich viel teurer ist, als das Kitco-Chart es anzeigt. Im März kratzte er ein paar Tage lang die magische 1000$-Marke, bis er kurz darauf wieder abschmierte. Warum? Ist der hohe Goldpreis der Notenbank ein Dorn im Auge? Die Begründung ist recht einfach:
Ein steigender Goldpreis steht für eine bevorstehende Inflation und suggeriert den Menschen, dass normales Geld immer weniger wert wird (stimmt ja auch!). Durch die Inflationsangst ist allerdings die Stabilität der Währung gefährdet. Hierbei wirkt vor allem die magische Marke von 1000$ wie ein Schlag mit dem Hammer, den es unter allen Umständen zu vermeiden gilt. Die Bevölkerung könnte ja denken, dass eine Krise bevorsteht.
Außedem resultieren aus einem sinkenden Goldpreis auch fallende Zinsen, festverzinsliche Anlagen werden somit für Anleger wieder attraktiver. Zu guter Letzt profitiert auch der US-Dollar von einem sinkenden Goldpreis, weil für ausländische Notenbanken der Dollar immer noch Reservewährung Nummer eins ist.
Die Fed könnte also beim Goldpreis durchaus ihre Finger im Spiel haben, vor allem wenn man ihn vor dem Hintergrund der derzeitigen Nachfrage berücksichtigt. Ebay & Co werden sich jedenfalls freuen.
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