Der Sammlermarkt läuft nach ähnlichen Regeln wie die Börse. Auch hier zahlt sich Hintergrundwissen aus. Mancher Anleger mag daran denken, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Also eher nicht in klassische Sachwerte (wie Gold oder Immobilien) zu investieren, sondern in echte Sammlerstücke – etwa Kunst, Antiquitäten, Schmuck oder Oldtimer. Für solche Fälle gibt es drei Ratschläge:
- So gute Sachen kaufen, wie man es sich gerade leisten kann
- Das Auge schulen und Hintergrundwissen über das jeweilige Gebiet erwerben
- Fachkundige Berater suchen
Ebenso wie an der Börse kann man entweder zu einem hohen Preis bei etablierten Objekten einsteigen oder relativ günstig bei Dingen, die gerade nicht en vogue sind. Als mögliches Investment gegen den Trend sind z.B. die Möbel aus der Zeit des Biedermeier, also der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die sind derzeit nämlich so billig, wie seit 30 Jahren nicht mehr. Aber auch die Werke junger Künstler bieten Aussicht auf überdurchschnittliche Gewinne. Als Sammlergebiet eher zu meiden sind Briefmarken. Es fehlt hier schlicht und einfach am Nachwuchs.
Die teuersten Objekte auf einen Blick:
1. Jackson Pollock Number 5 (1948), Gemälde, 106 Mio. Euro
2. Bugatti Royale Kellner (1931), Auto, 10,4 Mio. Euro
3. Double Eagle (1933), Münze, 5,8 Mio. Euro
4. Fehldruck der Tre Skilling Banco (1855), Briefmarke, 1,9 Mio. euro
5. Aktie der Deutschen Bank (1871) 0,08 Mio. Euro


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