Der Goldpreis sprengt derzeit mal wieder alle Grenzen. Heute notiert die Feinunze sogar über 1.500 Dollar. Auch Platin und Kohle werden immer teurer. Anleger können jetzt vom Rohstoff-Boom profitieren – mit SMT Scharf.
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Platin und Palladium als Geldanlage
Platin verlor seit Mitte Januar rund zehn Prozent an Wert, Silber und Palladium büßten sogar mehr als 15 Prozent ein. Eine Kaufgelegenheit, meinen viele Experten.
Geldanlage Platin
Platin (chemisches Zeichen: Pt) ist ein rein und hell glänzendes Edelmetall, das 30-mal seltener ist als Gold. Rund 10 Tonnen Erz müssen geschürft werden, um eine einzige Unze (31,1) Gramm Platin zu gewinnen.
Für die gleiche Menge Gold müssen nur drei Tonnen abgebaut werden. Schon die alten Ägypter verwendeten Platin vor über 3000 Jahren zur Herstellung von Pretiosen. Auch südamerikanische Zivilisationen, älter noch als die Inkas, kannten das Metall, aus dem sie Nasenringe und anderen Zeremonieschmuck fertigten. Seinen Namen hat das weiße Metall von den spanischen Eroberern. Sie nannten es Platina del Pinto, als sie im 17. Jahrhundert kleine Silberplättchen im Fluss Pinto in Peru fanden. So recht wussten sie nichts damit anzufangen, hielten es für “unreifes” Gold und waren es zurück ins Wasser.
Im 18. Jahrhundert, als Wissenschaftler entdeckt hatten, dass es sich um ein seltenes Edelmetall handelt, wurde Platin zum Metall der Könige und Päpste. Vor allem die russischen Zaren schmückten sich damit und ließen im 19. Jahrhundert auch zahlreiche Platinmünzen prägen. Heute wird Platin dank seiner herausragenden chemischen Eigenschaften in erster Linie als Rohstoff bei der Herstellung von Katalysatoren in der Automobilindustrie eingesetzt. Deshalb wird mit dem Anziehen der Konjunktur nach der Wirtschaftskrise auch wieder mit einem starken Anstieg der Weltmarktpreise für Platin gerechnet. Weiter zum Artikel: Platin als Geldanlage.


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