Nicht nur seine schiere Größe, sondern auch die Qualität spricht für den Klassiker unter den Goldfonds: BlackRock World Gold ist mit einem Fondsvolumen von fünf Millarden Euro einer der größten Goldfonds der Welt.
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Attraktive Goldanlagen
Attraktive Goldanlagen für Anleger, die den Kauf von physischem Gold scheuen:
| Name | Emittent | ISIN | Kurs in Euro | Gold/Anteil | Währung |
| Xetra-Gold | Deutsche Börse Comm | DE000A0S9GB0 | 20,87 | 1 Gramm | Euro |
| JB Physical Gold | Julius Bär | CH0044821699 | 722,11 | 1 Feinunze | Euro |
| ETFS Phys. backed Gold | ETFS Metal Securities | DE000A0N62G0 | 58,73 | 0,1 Feinunze | Euro |
| ZKB Gold ETF | Züricher Kantonalbank | CH0024391002 | 3165,00 | 100 Gramm | SFR |
Die besten Goldfonds
| Name | ISIN | Währung | Fondsvolumen (Mio. Euro) | Wertentwicklung (3 Jahre) | Monringstar Rating |
| Falcon Gold Equity | CH0002783535 | USD | 239,35 | 9,76 % | **** |
| BGF World Gold A2 | LU0055631609 | USD | 6459,77 | 4,97 % | **** |
| Investec Global Gold | GB00B12B5S05 | GBP | 58,01 | 3,75 % | **** |
| Investec GSF GI Gold A | LU345780521 | USD | 207,98 | 2,85 % | **** |
Mit Gold spekulieren
Will man Gold zur Preisspekulation nutzen, dann kann man auch börsengehandelte Goldfonds (ETCs) kaufen. Eine Versicherung gegen die Krise bieten sie jedoch nicht. Geht die Bank pleite, ist auch das Geld weg.
Wenn wegen der hohen Nachfrage der Goldpreis steigt, dann kann man mit dem Kauf von Zertifikaten direkt davon profitieren. Allerdings bieten Zertifikate keinerlei Versicherung gegen eine Verschärfung der Krise, etwa durch weitere Bankenpleiten oder gar eine Währungsreform. Im Gegenteil: Geht die Bank, die das Zertifikat herausgegeben hat pleite, ist das Geld verloren. Sicher geht man nur, wenn man physiches Gold kauft.
Wer mit Zertifikaten auf den Goldpreis spekulieren will, hat mehrere Möglichkeiten. Wer ein Zertifikat kaufen will, sollte die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs beachten, sich wegen des Pleiterisikos den Emittenten sorgfältig aussuchen und eine geeignete Laufzeit wählen.
Goldpreiszertifikate
Ein Goldpreiszertifikat bildet den Goldpreis ab. Es funktioniert wie ein Indexzertifikat. Das Goldzertifikat der Commerzbank läuft endlos. Es bildet den in Euro umgerechneten Goldpreis im Verhältnis 10:1 ab. Ein Beispiel: Gold kostet 921 Dollar, das sind 682 Euro. Für das Zertifikat ergibt sich ein Preis von rund 68,20 Euro.
Das Goldzertifikat der Commerzbank gibt es auch währungsgesichert, als Quantozertifikat. Hier wird 1 Dollar gleich 1 Euro gesetzt. Allerdings kostet die Währungssicherung Gld, das schmälert einen möglichen Gewinn.
Das Zertifikat DWS Go Safe Gold Quanto Tracker schützt nicht nur vor Währungsverlusten, sondern auch vor einer Pleite der DWS Go. Dafür hinterlegt die DWS Go Staatsanleihen als Sicherheit in einem Extra-Depot bei der Deutschen Bank in Luxemburg.
Discountzertifikate
Mit einem Discountzertifikat spekuliert der Anleger mit Rabatt auf den Goldpreis. Daduch schmerzen Kursrückgänge weniger. Im Gegenzug ist der Gewinn gedeckelt.
Das Discounterzertifikat Classic der Commerzbank hat eine Kursobergrenze, einen Cap. von 850 Dollar. Der Anleger bekommt es zum Preis von 74,53 Euro. Steht der Goldpreis am 15. Dezember 2009 auf auf oder über 850 Dollar, bekommt der Anleger 85 Euro zurück, das sind 10,47 Euro Gewinn pro Zertifikat. Fällt Gold hingegen unter 850 Dollar, gibt es dementsprechend weniger. Das Zertifikat ist währungsgesichert.
Bonuszertifikate
Ein Bonuszertifikat bringt mehr Ertrag als das Gold selbst, wenn sich der Goldpreis seitwärts bewegt.
Das Gold Quanto Capped Bonus Zertifikat von ABN Amro, jetzt Royal Bank of Scotland, läuft bis 18. Dezember 2009. Es kostet am 25. März 99,70 Euro. Wenn der Goldpreis bis zur Fälligkeit nicht unter 600 Dollar sinkt, zahlt die Bank je nach Zertifikat 110 Euro zurück. Das ist ein Plus von 10,3 Prozent. Sie zahlt die 110 Euro, wenn der Goldpreis bei 700 Dollar liegt genauso, wei wenn er bei 1200 Dollar stehen sollte. Fällt Gold allerdings unter 600 Dollar, ist der 110-Euro-Bonus weg.
Hebelzertifikate
Hebelzertifikate eignen sich nur für sehr risikobereite Anleger. Ein Totalverlust ist sogar möglich, wenn der Herausgeber, der Emittent, nicht pleite geht. Dafür bieten diese Zertifikate enorme Gewinnchancen.
Der Hebeleffekt vervielfacht Gewinne und Verluste. Außerdem haben Hebelzertifikate eine Knock-out-Schwelle. Das ist ein vom Emittenten festgelegter und regelmäßig angepasster Goldkurs. Wird diese Schwelle durchbrochen, erhält der Anleger allenfalls einen geringeren Restwert für sein Zertifikat.
Für kurzfristige Spekulationen sind Hebelzertifikate ideal. Wer eine klare Vorstellung hat, wo der Goldpreis in ein paar Monaten stehen wird, kann sein Glück versuchen. Dabei ist es egal, ob er steigende oder fallende Kurse voraussieht, denn passende Zertifikate gibt es für beide Perspektiven. Produkte mit großem Hebel eignen sich nur für professionelle Spekulanten. Andere sollten nur mit kleinen Hebeln arbeiten.
Das WaveXXL-Zertifikat der Deutschen Bank erhöht die Chancen und Risiken bei einem Goldpreis von rund 910 US-Dollar um das 3,2-Fache. Anleger setzen damit auf steigende Goldkurse. Fällt der Goldpreis unter unter 653,15 US-Dollar, ist die Laufzeit des Zertifikats zu Ende und der Anleger erhält nur einen Bruchteil seines Einsatzes zurück.
Mit ähnlichem Hebel auf einen fallenden Goldpreis wetten Anleger beim Gold Mini Short der Royal Bank of Scotland. Steigt der Goldpreis über 1193 US-Dollar, ist dieses Zertifikat allerdings “ausgenockt”.


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