Kupfer wird das Metall des Jahres 2011. Angebot und Nachfrage driften derzeit dermaßen auseinander, dass mittelfristig eine Kurs-Ralley wie beim Gold und Silber zu erwarten ist.
Für Kupfer wird 2011 ein Allzeithoch von über 9000 USD/Tonne erreicht werden. Der Grund: Abnehmende Lagerbestände und steigende Nachfrage. In London gingen die Lagerbestände von 500.000 Tonnen auf 300.000 Tonnen zurück.
Kupfer ist zu einem wertvollen Rohstoff geworden. Das haben auch Diebe erkannt und so kommt es, dass immer mehr öffentliche Elektrokabel ausgegraben und geklaut werden, wie zuletzt in Coal Grove, Ohio. Seit Anfang 2010 hat sich das kostbare rötlich schimmernde Metall um ganze 24 Prozent verteuert. Damit bleibt diePreisentwicklung bei Kupfer zwar hinter Gold, Silber, Baumwolle und Nickel zurück, doch künfig dürfte Kupfer mächtig aufholen. Investment-Haus Goldman Sachs verkündete neulich ein Kursziel von 11.000 Dollar/Tonne für 2011, während das Metall derzeit noch bei 9000 Dollar den Schlaf der Gerechten schlummert.
Kupfer – Chancen für Anleger
Wer auf Kupfer setzen will, hat nicht nur das Metall selbst als lukrative Anlageform. Auch Aktien von Kupferproduzenten versprechen für 2011 satte Renditen. Da währen zum Beispiel zu erwähnen: Freeport McMoran Copper&Gold, First Quantum und Grupo Mexico. Kupfer ist DAS Konjunkturmetall. Der Earth Exploration Fund UI hat wegen der extrem guten Aussichten die Position der Kupferminenaktien auf 40 Prozent verdoppelt. Laut dem zuständigen Fondsmanager sieht es für Kupfer 2011 ebenso gut aus wie für Gold seit 2008. Obgleich auch Silber als Industriemetall gesucht und geschätzt wird, bietet Kupfer von allen Industriemetallen die beste Angebot- und Nachfrage-Relation. Wer an der Preisentwicklung von Kupfer als Anleger partizipieren möchte, kann den Rohstoff direkt bei AVAFX traden oder über die enstrechenden CFDs am Erfolg kupferproduzierender Firmen patizipieren.
Kupfer im Aufschwung
Schuld am Kupfer-Afschwung ist – wie an der Verknappung der Seltenen Erden – mal wieder China. Der industrielle Aufschwung im Reich der Mitte geht mit einem schier grenzenlosen Rohstoff-Hunger einher. 2009 kamen bereits 35 Prozent der weltweiten Kupfer-Nachfrage aus China, während es 2001 nur erst 15 Prozent waren. Der Wohlstand in China wächst – und damit auch die Nachfrage nach neuen Technologien, Internet- und Telefonanschlüssen und damit letztendlich auch nach Kupfer. Seit 1950 ist der weltweite jährliche Pro-Kopf-Verbrauch an Kupfer von 1,2 auf 2,7 Kilogramm gestiegen – Tendenz stark nach oben. Peking wird in Zukunft vor allem Kupfer für den Ausbau seines Stromnetzts brauchen. Auch die chinesische Automobilindustrie hat Hunger auf Kupfer. Nächstes Jahr sollen in China rund 16 Millionen Autos verkauft werden – und die brauchen jedeMenge Kupfer – nämlich nicht weniger als durchschnittlich 25 Kilo pro Auto. Daher wird der chinesische Kupferbedarf bis zum Jahr 2023 auf mindestens 10 Millionen Tonnen steigen.
Angebot wird knapp
Während die Nachfrage nicht nur aus China, Indien und den USA also beständig steigt, steht man bei der Kupfer-Förderung vor einem Problem. Im Jahr 2011 steht der Nachfrage von 19,7 Millionen Tonnen Kupfer ein Angebot von nur 17,1 Millionen Tonnen gegenüber. Die Lagerbestände sind in den letzten Monaten bereits von 793.000 Tonnen auf 534.000 Tonnen zusammengeschmolzen. Kommt es weiterhin zu Streiks in den Kupferminen, verstärkt dies den Druck auf dieIndustrie gewaltig. Dazu kommt, dass neue Kupferminen derzeit nicht geplant sind. Die Produktion mit den vorhandenen Ressourcen noch einmal zu steigern düfte schwer werden.
Fazit
Kupfer wird 2011 immer knapper – die Nachfrage wird das Angebot bei weitem übertreffen. Und damit wird der Kupferpreis in ungeahnte Höhen schießen.



Immobilien und Gold ist immer gut, mit Silber muss man aufpassen, weil es stark konjunkturabhängig ist. Unser Tipp für das Anlagejahr 2011: Gold, Kupfer und Seltene Erden. Damit kann man nur gewinnen.
Ich finde es schlecht für die Industrie das man mit Sachwerten spekulieren kann! Das hat mal wieder zufolge, daß diesmal statt der Immobilien die Firmen die Kupfer verarbeiten u. verkaufen dran sind!!??
Hauptsache die Reichen bekommen Geld im Überfluß u. die ganze Wirtschaft wird so nach und nach geschwächt u. totgemacht!!
Weiter so, wir brauchen keinen Krieg, wir schaffen das auch so??
Man muss nicht zwangsläufig reich sein, um mit der Spekulation auf Rohstoffe Geld zu machen. Auch als kleiner Privatinvestor kann man an bestimmten Trends partizipieren. Das ist nichts verwerfliches, schließlich lebt jeder Händler davon etwas günstig zu kaufen und teurer wieder zu verkaufen. Ob es nun der Händler an der Ecke ist, der eine Dose Cola für 65 Cent einkauft und für 1,50 Euro wieder verkauft oder der Investor, der 10 Tonnen Kupfer günstig ein- und teurer wieder verkauft macht da keinen Unterschied. So ist das Leben!
Ich bitte zwischen Händler und Anleger zu differenzieren:
Ein Händler arbeitet mit örtlichen Preisgefällen, ein Anleger mit zeitlichen Preisgefällen. Nur weil es jeder kann und das Leben so ist, heisst nicht dass es nicht ungewünschte Auswirkungen auf wirtschaftliche Prozesse hat.
Und beide haben gemeinsam das Ziel, aus ihrer Anlage mehr Rendite zu erwirtschaften wie es auf Spar- oder Tagesgeldkonten jemals möglich ist.
Ich stehe eher auf Investition mit Genussscheinen – da setzt man sich weniger dem Spekulationswahn aus. Wenngleich man aufpassen muss nicht an Gauner wie Beluga zu geraten, die Rückzahlungen mit dem Vermögen neuer Investoren finanzieren.