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Mit dem steigenden Goldpreis werden auch die Übernahmen im Goldminen-Sektor immer teurer. Fast jeden Monat gibt es im Goldminen-Sektor angekündigte Übernahmen. So hat sich jüngst der Goldgigant Newcrest Mining die Mine Lihir Gold (Papua-Neuguinea) einverleibt. 6,5 Milliarden Euro waren den Australiern der Deal wert. Nur ein paar Wochen zuvor übernahm Osisko den Goldproduzenten Brett Resources für schlappe 270 Millionen Euro. Underworld Resources wurde unterdessen für rund 100 Millionen Euro von Kinross Gold aufgekauft.
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Steigende Produktion und sinkende Kosten – der kanadische Goldkonzern Iamgold erwartet beides. Für 2009 erhöhte Iamgold seine Pläne zur Förderung um 30.000 auf 910.000 Unzen Gold. Die reinen Abbaukosten sollten um zehn Dollar je Unze niedriger sein als bisher geplant.
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Wenngleich der Stromriese EON als Lieferant bei seinen Kunden aufgrund der ständig steigenden Preise eher unbeliebt ist, kann die Aktie sich sehen lassen. Nach vier Jahren Höhenflug, in der Aktionäre richtig verdienen konnten, ist es durch den Crash möglich, jetzt günstig Aktien zu kaufen.
Seit 2003 hat sich der Wert der EON-Aktien verdreifacht. Als Anteilseigner kann man so eine Strompreiserhöhung doch leichter verkraften. Mit einem Umsatz von rund 69 Milliarden Euro ist das Unternehmen das wertvollste der im DAX versammelten Konzerne. EON gehört aus Börsensicht zur Gruppe der antizyklischen Werte. Strom und Gas werden immer gebraucht, egal wie es um die Konjunktur bestellt ist.
Anders bei zyklischen Werten, wie z.B. Autoaktien, die nun unter wegbrechenden Absatzzahlen ächzen. Der Vorteil antizyklischer Aktien: Sie verlieren in einem Konjunkturtief weniger an Wert. Der Nachteil: In boomenden Phasen werden sie nicht zu Börsenraketen. Daher taugen Sie auch gut als solide Form der Geldanlage. Trotzdem sollte man nur immer dann in Aktien investieren, wenn man Geld übrig hat. Das Risiko eines Verlustes ist nie ganz auszuschließen und nur dann kann man in Ruhe warten, bis die Kurse wieder steigen. Denn auch die EON-Aktie ist von der Finanzkrise betroffen, besitzt der Konzern doch zahlreiche Kohle- und Atomkraftwerke, Tausende Kilometer Stromnetze und Gaspipelines. Mittelfristig will man zwischen 50 und 60 Milliarden Euro für den Bau von insgesamt 17 neuen Kohle- und Gaskraftwerken ausgeben. Fünf allein davon in Deutschland. Auch in Russland hat man bei EON große Pläne, obwohl das Geschäft eher schleppend läuft. EON hat von Jahren ein 6,5-Prozent vom halbstaatlichen russischen Gasmulti Gazprom gekauft, für umgerechnet 1,2 Milliarden Euro. Mit der Finanzkrise und dem Preisverfall bei Gas und Öl schmolz allerdings auch der Börsenwert von Gazprom und damit der EON-Anteil dahin. Jetzt geraten auch die Unternehmen in Bedrängnis, die wie EON jahrelang mit guten Zahlen glänzten.
Allerdings kann man sich bei EON auf eine zuverlässige Dividende verlassen: 4,10 Euro gab es 2007 pro Aktie. EON legt wert darauf, seine Aktionäre zufrieden zu stellen und eine gute Möglichkeit, sich gegen feindliche Übernahme zu wappnen. Die Aktie gibt es nach einer Drittelung des Preises schon für deutlich unter 100 Euro, für die meisten Menschen die Schmerzgrenze beim Einstieg ins Aktiengeschäft. Außerdem wurden sämtliche Aktien in Namensaktien umgewandelt.
Eigentlich wollte man auch bei den Verbrauchern punkten und unterbot immer die Tarife der Wettbewerber um zwei Cent pro Kilowattstunde. Nachdem 300.000 Kunden gewechselt hatten, beendete EON im Oktober 2008 den Großversuch. Verbraucher sollten also nicht zögern und den Stromanbieter wechseln. Mit den im Netz verfügbaren Stromrechnern ist es eine Leichtigkeit, verschiedene Anbieter zu vergleichen und einen günstigeren zu finden. Wer also jetzt EON-Aktien kauft und gleichzeitig den für sich günstigsten Stromanbieter wählt, kann derzeit einiges an Geld sparen und gleichzeitig satte Gewinne einfahren.
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Kinross Gold sitzt eigentlich in Toronto. Doch der Krake streckt seine Arme aus. Wo er vor acht Jahren noch weniger als eine Million Unzen Gold im Jahr förderte, wurde diese Schallmauer im Jahre 2003 durch den Kauf von Echo Bay und TVX durchbrochen. Seither baut sich das Management durch geschickte Marktstrategien beständig aus. Seit 2009 produziert Kinross dank seiner Übernahme von Bema Gold und Minen mehr als zwei Millionen Unzen Gold pro Jahr. Die 3 Millionen sind bereits ins Visier genommen: Der Gigant hat weiterhin Hunger und beabsichtigt weitere Projekte, wie z.B. von Teck Cominco und Aurelian aufzukaufen. Damit würde die Förderung auf etwa 3,2 Millionen Unzen jährlich anwachsen. Gleichzeitig konnten die Abbaukosten geschickt gesenkt werden, nämlich von 437$/Unze auf 370$/Unze. Die Gesamtkosten pro Unze dürften für Kinross damit für 2009 bei etwa 580 US-Dollar liegen. Ein satter Gewinn, in Anbetracht der derzeitigen Goldpreissituation. Goldproduzent müsste man sein!
Da es mit der Liquidität sehr gut aussieht, dürfte Kinross bereits 2010 schuldenfrei sein. Da Kinross anscheinend noch lange nicht genug hat, könnte als nächstes Yamana Gold als lukratives Kaufobjekt in den Blickwinkel rücken.
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Randgold ist ein mittelgroßer Goldproduzent mit offiziellem Sitz in London. Abgebaut wird allerdings durchweg in Afrika, Mali. In den nächsten Jahren sollen zu den bestehenden Minen auch noch die Tongon-Mine in Südafrika dazukommen. 2008 freuten die Londoner sich über eine Produktion von 430.000 Unzen (je 31,1 Gramm) Gold. Die Fördermenge könnte 2009 auf 450.000 Unzen gehoben werden. Die volle Produktionskapazität dürfte 2012 erreicht sein, wenn Randgold etwa 800.000 Unzen ausgräbt. Mit Abbaukosten von 360 Dollar/Unze bleibt die Förderung durchaus lukrativ, sodass man sich in London derzeit nicht nur über volle Auftragsbücher freut, sondern auch über saftige Gewinne. Insgesamt belaufen sich die vorhandenen Goldreserven auf rund 13,7 Millionen Unzen, was voraussichtlich für eine Produktion von 15 Jahren ausreicht und die Firma als Übernahmeobjekt für Konkurrenten durchaus attraktiv macht.