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Wer schon immer mal von einem Häuschen im Süden träumte, für den könnte der Traum jetzt wahr werden. Der griechischen Schuldenkrise sei Dank gibt es in der Sonne des Südens Villen zum Schnäppchenpreis.
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Die KfW-Bankengruppe fördert den Bau von Passivhäusern und die energetische Sanierung von Bestandsbauten mit besonders günstigen Krediten. Die Zinssätze betragen 1,41 Prozent bei Sanierungen, 1,51 Prozent für altersgerechten Umbau und zwischen 1,51 und 2,47 Prozent bei Neubauvorhaben.
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Niedrige Zinsen, moderate Immobilienpreise: Die Rahmenbedingungen für den Kauf von Haus oder Wohnung sind derzeit erstklassig. Das hätte kaum einer den Deutschen zugetraut. Mitten in der schärfsten Wirtschaftskrise seit 80 Jahren kurbeln hierzulande die als Angstsparer verschrienen Verbraucher den Konsum an – und scheuen selbst vor großen Ausgaben nicht zurück: 48 Prozent der Bundesbürger glauben, es sei derzeit ein guter Zeitpunkt, um in ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zu investieren. Tendenz steigend: Im Februar sahen das erst 44 Prozent und im November 2008 sogar nur 32 Prozent der Befragten so.
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Bei einem Immobilienkauf ist nichts so entscheidend wie die gute Lage. Westdeutsche Standorte liegen hier eindeutig vorn. Die teuersten und Aussichtsreichsten Stadtteile liegen mit einer einzigen Ausnahme alle in den alten Bundesländern:
Die teuersten deutschen Stadtteile (Eigenheimpreis in Millionen Euro, jeweils Höchstpreis im Jahre 2008)
Starnberg am Starnberger See: 12,0
München-Bogenhausen: 8,5
Hamburg-Harvestehude: 7,5
Rottach-Schorn am Tegernsee: 4,5
Wer auf eine Investition in Immobilien setzt, hat hier die besten Chancen auf steigende Preise in Zukunft:
Heidelberg-Neuenheim: 2,5
Frankfurt-Holzhausenviertel: 2,5
Dresden-Blasewitz: 1,5
Köln-Lindenthal: 1,0
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Immobilien sind natürlich ein Inflationsschutz. Allerdings nur dann, wenn die Lage des Objekts gut genug ist, eine allgemeine Preissteigerung über Mieterhöhungen abzufangen. In Städten mit solider wirtschaftlicher Basis ist das in der Regel möglich, in strukturschwachen Gebieten aber schwierig.
In jedem Fall sollten Anleger die Grundregeln der Vermögensanlage beachten. Die wichtigste lautet nach wie vor: Nicht alle Eier in einen Korb legen. Je nach Lebenslage, individueller Risikofreudigkeit und langfristigen Zielen ist eine unterschiedliche Verteilung des gesamten Sparkapitals auf verschiedene Anlageklassen sinnvoll und attraktiv. Unter langfristigen Gesichtspunkten erscheint ein Mix aus 50 Prozent Geldvermögen und 50 Prozent Sachwerten richtig und vernünftig. Je nach Marktlage kann einer von beiden Schwerpunkten auf bis zu 60 Prozent angehoben werden, im jetzigen Umfeld zugunsten von Sachwerten.
Tatsache ist, dass die Finanzmärkte sich gegenwärtig noch immer in einer Extremsituation befinden, in der die Stimmung zwischen Panik und Euphorie schwankt. Das sind keine guten Ratgeber, sondern sie führen leicht zu irrationalen Entscheidungen. Auch bei wahren Werten wie Gold und Immobilien ist also eine genaue Analyse angesagt.