Schreckgespenst Inflation

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Aufgeschnappt:

Inflation

Über einen langen Zeitraum von 33 Jahren ist jetzt nachgewiesen, dass Wohnimmobilien der Geldentwertung im Schnitt den Garaus machen – zumindest im Westen Deutschlands.

Knappheit ist absehbar

Seit Jahren wollen immer weniger Bundesbürger in die eigenen vier Wände zur Selbstnutzung oder in Wohnungen zur Fremdvermietung investieren.

Wohnungen als Mangelware

Wenn hierzulande der Neubau an vermietbaren Unterkünften weiterhin so zurückgeht wie seit 1995, dann dürften in Städten mit Engpässen die Mieten explodieren.

September 22, 2009
Posted in Finanzkrise — sachwertanlage @ 11:44 am

Kommt die Finanzmarktsteuer?

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Um die Auswirkungen der Finanzkrise etwas einzudämmen und eine Wiederholung eines derartigen Desasters zu verhindern, spekuliert die SPD mit der Einführung einer sogenannten Finanzmarktsteuer:

Sie will eine Steuer auf den Handel mit allen Finanzprodukten wie Aktien, Anleihen, Devisen, Zertifikate und Optionen erheben. Die Höhe der Abgabe soll bei 0,05 Prozent vom jeweiligen Transaktionsvolumen liegen. Diese Größenordnung ist so niedrig gewählt, um nicht auch „volkswirtschaftlich sinnvolle Finanzgeschäfte übermäßig stark zu belasten“, wie es heißt. Doch auch die SPD gibt zu, dass dieser Plan nur dann erfolgreich sein kann, wenn er weltweit gleichzeitig und in gleicher Form von allen Staaten mit einem relevanten Finanzsektor umgesetzt wird. „Wenn nicht alle Länder eine solche Transaktionsteuer auf alle Finanzmarktgeschäfte einführen, können Sie das Ding vergessen“, hatte Finanzminister Steinbrück im Mai in einem Internet-Chat verlauten lassen. Denn Kapital ist mobil, Investoren würden den Restriktionen entsprechend ausweichen, wenn ihnen die Möglichkeit dazu gelassen würde. Deshalb soll der Vorstoß auch beim bevorstehenden G-20-Gipfel in Pittsburgh auf die Tagesordnung.

Was ist das Ziel?

Mit dem Plan werden zwei Ziele verbunden. Zum einen sollen dadurch die Auswüchse der Finanzmarktspekulation eingedämmt werden. Nach Ansicht der SPD spielt der Finanzsektor in der Volkswirtschaft eine zu große Rolle und müsse schrumpfen. Zudem komme es durch übermäßige Spekulation regelmäßig zu Verzerrungen und Verwerfungen an den Finanzmärkten. Die Steuer soll dies verhindern, indem die Attraktivität des Spekulierens durch eine Steuer verringert wird. Denn bei häufigem Handel summiert sich die Steuer trotz der geringen prozentualen Größe. Der zweite, mindestens ebenso wichtige Punkt, ist jedoch das Ziel höherer Steuereinnahmen. Deutschland – und andere Staaten wie die USA oder Großbritannien noch viel mehr – ächzen unter der Last horrender Staatsschulden. Die Finanzmarktsteuer soll helfen, diese Last abzutragen. Die Größenordnung des jährlichen Aufkommens der Abgabe schätzt die Partei allein für Deutschland auf 10 bis 20 Milliarden Euro, international wird mit einem dreistelligen Milliardenbetrag gerechnet.

Was bedeutet die Steuer für den Privatanleger?

Der Privatanleger wäre von einer Finanzmarktsteuer kaum betroffen. Kauft er beispielsweise einen Fonds oder eine Aktie für 2500 Euro, so fiele dafür 1,25 Euro an Steuern an. Neben den üblichen Ordergebühren und der Abgeltungsteuer von 25 Prozent auf alle Gewinne fiele dies kaum ins Gewicht. Auch die Belastung, die sich aus der Einführung einer Börsenumsatzsteuer im nationalen Alleingang ergäbe, wäre verschmerzbar. Allerdings stellt sich hier die Gerechtigkeitsfrage, da davon im Wesentlichen nur Kleinanleger betroffen wären, während große Investoren Wege fänden, sie zu umgehen. Aus gutem Grund wurde die Börsenumsatzsteuer erst 1990 in Deutschland abgeschafft.


Posted in Finanzkrise — sachwertanlage @ 11:38 am

Mit Sachwerten gegen die Finanzkrise

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Wie der Wert ihrer Häuser abstürzt, kann die amerikanische Oberschicht in einer neuen Rubrik der New York Times verfolgen. “Was Sie für zwei Millionen Dollar bekommen”, so heißt die populäre Immobilienseite. Zu einem Bruchteil früherer Preise stehen dort Traumhäuser zum Verkauf. Es sind geplatzte Träume: Ein Landsitz außerhalb von Los Angeles am Sequoia-Nationalpark mit eigener Insel und eigenem Strand; eine historische 9-Schlafzimmer-Villa aus dem 19. Jahrhundert inmitten von 5 Hektar Feldern und Wald, eine halbe Stunde nördlich von Philadelphia. Oder ein 535-Quadratmeter Luxusbungalow in Miami mit Pool unter Palmen, Marmorbädern und einem Weinkühler in der Gourmetküche.

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September 17, 2009
Posted in Finanzkrise — sachwertanlage @ 3:37 pm

Gold in den Startlöchern?

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Basierend auf gleitenden Durchschnitten gibt der Moving-Average-Convergence-Divergence (MACD) Ein- und Ausstiegssignale an. Schneidet der MACD die Singallinie von oben nach unten, ist es ein Verkaufssignal. Beim Gold schwingt der MACD um die Signallinie. Fällt er zwei Wochen etwas steiler ab, ergäbe dies ein Verkaufssignal, was auf einen sinkenden Goldpreis hinweisen würde.

September 12, 2009
Posted in Geldanlage — sachwertanlage @ 11:45 am

Goldpreis: 3000 Dollar/Feinunze realistisch?

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2007 noch wurde ein Goldpreis von 2000 Dollar als realistisch eingestuft. Doch die Wirtschaftslage hat sich geändert. Experten schätzen nun einen Goldpreis von 3000 Dollar als wahrscheinlicher ein. Und zwar dann, wenn China weiterhin Gold aufkauft und hier in Europa die Wirtschaftskrise voll durchschlägt. Wenn wir es derzeit auch eher mit einer Deflation zu tun haben – kommt das massenhaft gedruckte erst mal in den Umlauf, ist eine Hyperinflation nicht mehr abzuwenden. Der ganze Artikel über den Goldpreis von 3000 Dollar/Unze.

September 10, 2009
Posted in Geldanlage — sachwertanlage @ 3:19 pm
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