Am 18. März fuhr der Goldpreis Achterbahn. An diesem Tag kündigte die amerikanische Notenbank an, eine weitere Billion Dollar auszugeben, um die Märkte zu beleben. Promt hob der Goldpreis ab und stieg binnen einer Stunde um fast 60 Dollar auf auf 945 Dollar je Feinunze.
Goldhändler meldeten zuletzt lange Wartezeiten. Die Goldproduzenten rund um den Globus konnten das gelbe Metall nicht schnell genug aus der Erde kratzen, um die Nachfrage zu befriedigen. Viele Menschen kaufen Gold, weil sie Angst vor einer großen Inflation haben. Anders als beispielsweise Bargeld oder Zinseinlagen behält es in einer Krise mit Hyperinflation und Währungsreform seinen Wert. Menschen versuchen auf diese Weise ihr Vermögen zu retten. In diesem Punkt haben die Käufer recht: Wirklich helfen kann in Krisen, in denen das Finanzsystem sich völlig auflöst, höchstens Gold, das man in den Händen hält.
Wer Münzen und Barren kaufen möchte, um sich gegen eine Verschärfung der Krise abzusichern, sollte mehrere Angebote einholen und Preise vergleichen. Beim Kauf von Münzen sollte man zu klassischen Anlagemünzen wie Maple Leaf, Krügerrand oder Wiener Philharmoniker greifen. Sammlermünzen sind nur was für Spezialisten.



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