Immobilien: kaufen oder mieten?

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Viele schrecken angesichts hoher Tilgungsraten und der Aussicht, bis ans Lebensende verschuldet zu sein, davor zurück in ein Eigenheim zu investieren. Hinzu kommt die Ungewissheit vor der Zukunft. Doch ist es wirklich sinnvoller, Monat für Monat dem Vermieter Geld in den Rachen zu werfen, oder sollte man nicht lieber doch in eine eigene Immobilie investieren?

Als erstes sollte man vergleichen, welche Kosten anfallen, wenn man weiterhin zur Miete wohnt oder wenn man eine vergleichbare Wohnung kaufen würde. So findet man einen Einstieg in das Thema und sieht, welche finanziellen Belastungen auf einen zukommen. Anbei ein Beispiel:

Miete: Eine Familie wohnt in einer Wohnung mit 100 Quadratmetern zur Miete. Für einen Vergleich “Wohnen/Miete” wird die Nettokaltmiete (ohne Wasser, Strom etc.) herangezogen. Diese beträgt monatlich rund 700 Euro. Bedenken sollte man, dass die Miete wie alle Lebenshaltungskosten über die Zeit steigt. Nehmen wir jährlich einen Betrag von 1 % an.

Kauf: Der Preis für eine vergleichbare Eigentumswohnung beträgt in unserem Beispiel etwa 180.000 Euro plus 8,5 Prozent Nebenkosten, also 15.300 Euro. Bei 40.000 Euro Eigenkapital ist für den Kauf ein Darlehen über insgesamt 155.300 Euro notwendig. Bei einem Zinssatz von nominal 4,75 Prozent und einer jährlichen Tilgung von zwei Prozent beträgt die monatliche Rate, die für das Darlehen zu zahrlen ist, 873,56 Euro.

Fazit: Lässt man einmal zur Vereinfachung die Instandhaltungskosten, die bei einem Eigenheim anfallen, außen vor, ist bei weitgehender Entschuldung innerhalb von 25 Jahren mit einer “durchlaufenden” Finanzierung der Kauf unter dem Strich günstiger!

März 31, 2009
Posted in Immobilien — sachwertanlage @ 10:27 am

Goldfonds oder Goldmünzen und Barren?

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Goldmünzen wie der Krügerrand, Maple Leaf und Philharmoniker stehen seit jeher für Wohlstand und Sicherheit. Derzeit erleben die edlen Stücke eine nie beachtliche Renaissance, vor allem in den USA. Perth Mint bekommt derzeit Anfragen und Aufträge aus aller Welt und in allen Größenordnungen. Deutsche Anleger können gängige Goldmünzen mit Gewichten von einer Unze (31,1 Gramm) und Stückelungen bis zu einer Zehntelunze bei fast jeder Hausbank kaufen. Gleiches gilt für Goldbarren, die ebenfalls in verschiedenen Stückelungen angeboten werden. Neben den Banken bieten auch Online-Plattformen, wie z.B. BullionVault die Möglichkeit, sicher und bequem Gold in verschiedenen Stückelungen zu erwerben. Das kleine Bonbon für Investoren: Im Gegensatz zu Silber ist der Kauf von Goldmünzen und Barren von der Mehrwertsteuer befreit. Aufgrund der hohen Nachfrage, kann es bei dem Kauf von physischem Gold jedoch derzeit zu längeren Lieferzeiten kommen. Eine Banken stellten kurzfristig den Verkauf sogar ein, da sie keine Münzen mehr auf Vorrat hatten. Ein weiterer Nachteil beim Kauf von Münzen ist der Aufschlag auf den aktuellen Goldpreis. Bei Barren fällt dieser in der Regel etwas niedriger aus.

Goldfonds – die Alternative

Anleger, die den Aufschlag vermeiden wollen und zudem zu Hause keinen Safe besitzen oder kein Schließfach mieten wollen, haben mit ETFs oder ETCs eine gute Alternative in den Genuss des gelben Edelmetalls zu kommen. Einige dieser Kostruktionen, wie z.B. Xetra Gold, sind mit physischem Gold hinterlegt. Diese werden während der Börsenhandelszeiten mit engen An- und Verkaufsspannen zum tatsächlichen Goldpreis gehandelt. Das Gold der ETFs oder ETCs ist in Tresoren, wie z.B. Frankfurt oder Zürich hinterlegt. Weltweit lagern mehr als 1300 Tonnen Gold zur Deckung der Zertifikate. Der größte und am dynamischsten wachsende wachsende Gold ETF ist SPDR Gold Shares aus den USA. Mitte Februar stieg sein Goldbestand auf mehr als 1000 Tonnen. Bei Xetra-Gold können können sich die Investoren ihr Gold an die Hausbank liefern lassen. Die Gebühren liegen bei einem Kilo Gold etwa bei einem Prozent des Marktwertes. Bei kleineren Mengen steigen die relativen Kosten.

Vor einem Kauf von ETFs/ETCs sollten Anleger auf jeden Fall die Kosten- Hinterlegungs- und Auslieferungskoditionen lesen!

März 20, 2009
Posted in Geldanlage — sachwertanlage @ 3:50 pm

Kinross Gold legt zu

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Kinross Gold sitzt eigentlich in Toronto. Doch der Krake streckt seine Arme aus. Wo er vor acht Jahren noch weniger als eine Million Unzen Gold im Jahr förderte, wurde diese Schallmauer im Jahre 2003 durch den Kauf von Echo Bay und TVX durchbrochen. Seither baut sich das Management durch geschickte Marktstrategien beständig aus. Seit 2009 produziert Kinross dank seiner Übernahme von Bema Gold und Minen mehr als zwei Millionen Unzen Gold pro Jahr. Die 3 Millionen sind bereits ins Visier genommen: Der Gigant hat weiterhin Hunger und beabsichtigt weitere Projekte, wie z.B. von Teck Cominco und Aurelian aufzukaufen. Damit würde die Förderung auf etwa 3,2 Millionen Unzen jährlich anwachsen. Gleichzeitig konnten die Abbaukosten geschickt gesenkt werden, nämlich von 437$/Unze auf 370$/Unze. Die Gesamtkosten pro Unze dürften für Kinross damit für 2009 bei etwa 580 US-Dollar liegen. Ein satter Gewinn, in Anbetracht der derzeitigen Goldpreissituation. Goldproduzent müsste man sein!

Da es mit der Liquidität sehr gut aussieht, dürfte Kinross bereits 2010 schuldenfrei sein. Da Kinross anscheinend noch lange nicht genug hat, könnte als nächstes Yamana Gold als lukratives Kaufobjekt in den Blickwinkel rücken.

März 19, 2009
Posted in Unternehmen — sachwertanlage @ 12:18 pm

Goldförderung hinkt hinterher

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Die Lücke zwischen Minenproduktion und und Goldnachfrage schließen derzeit vor allem Notenbankverkäufe und Altgold-Recycling. Wenn das ausbleibt, könnte der Goldpreis explodieren. Weniger als 20 Goldförderer erreichen eine Jahresproduktion von mehr als einer Million Unzen. Vor allem zu erwartenden Übernahmen führen zu weiterem Wachstum.

Die größten drei Goldproduzenten (Förderung in Unzen/Jahr):

Barrick Gold: 7,6 Mio. Unzen

Newmont Mining: 5,2 Mio. Unzen

Anglogold Ashanti: 4,9 Mio. Unzen.

März 16, 2009
Posted in Geldanlage — sachwertanlage @ 11:37 am

Goldpreis: Entwicklung bis 2010

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Dank des hohen Goldpreises floriert derzeit die Goldgräberbranche. Mit Produzenten und Explorationsunternehmen waren in den vergangenen Wochen beachtliche Gewinne zu erzielen. Nun hängt es von der weiteren Kursentwicklung ab, ob dieser Trend anhält. In dieser Beziehung sieht es für Gold gar nicht schlecht aus. Einige Faktoren sprechen für einen hohen Goldpreis.

Rückläufige Minenproduktion

Die Goldproduktion nahm in den letzten Jahren leicht ab und verringerte sich somit von 2591 Tonnen auf heute 2385 Tonnen. Die Minenproduktion stellt jedes Jahr zwei Drittel des gesamten Goldangebotes. Der deutlich gestiegene Goldpreis zieht dagegen in anderen Bereichen ein starkes Handeln der Marktteilnehmer nach sich. So nahm das Angebot an Altgold zu, also das Gold, welches bereits zu Schmuck oder anderen Gegenständen veredelt wurde. Verkäufe der Notenbanken sanken dagegen und andere Investmentauflösungen sanken dagegen von 20 auf sieben Prozent.

Hohe Investmentkäufe

Auch auf der Nachfragerseite gibt es Veränderungen, ausgelöst durch den hohen Goldpreis. So fiel die Nachfrage der Schmuckhersteller deutlich von 80 Prozent Marktanteil auf 57 Prozent. Neben einer leicht erhöhten industriellen Nachfrage schlossen starke Investmentkäufe, die von 557 Tonnen auf 948 Tonnen anstiegen, die Lücke.

Angesichts der positiven fundamentalen Lage beginnen die Marketingexperten immer neue Kursziele für Gold aus dem Ärmel zu schütteln. 1000 Dollar die Unze sei nur eine Zwischenstation.  Rob Mc Ewen, Gründer von Goldpcorp erwartet in 2 Jahren 2000 Dollar/Unze. Noch einen Schritt weiter geht Christopher Wood, Analyst beim Investmenthaus CLSA. Er hält sogar einen Goldpreis von 3360 Dollar bis Ende 2010 für möglich, sollte es tatsächlich zu einem größeren Inflationsschub und zu fallenden Anleihen kommen. Das Interesse für Gold entspringt derzeit hauptsächlich aus Nordamerika. Investoren außerhalb Amerikas müssen allerdings berücksichtigen, dass ein derartiger Boost durch eine massive Abwertung des Dollars abgeschwächt werden dürfte.

Goldbarren als Sicherheit

Anleger, die um ihr Gespartes fürchten und daher eine Absicherung gegen hohe Inflation und einen aus heutiger Sicht noch unwahrscheinlichen Niedergang des Finanzsystems suchen, sind mit physischem Gold in Form von Barren, Goldmünzen oder auslieferungswilligen ETFs bzw. ETCs gut bedient.

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Wer einmal risikolos auf den Goldpreis (oder Silberpreis) spekulieren möchte, der sollte sich beim Forex-Broker eToro registrieren.
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Goldminen als Spekulationsobjekt

Wer etwas risikofreudiger ist und mehr aus dem derzeitigen Trend rausholen will, der kann auf Minenaktien setzen. Denn Goldminenaktien besitzen gegenüber dem Goldpreis teilweise einen hohen Hebel. So würde zum Beispiel Kinross Gold bei einem Anstieg des Goldpreises um 25 Prozent ein Kurspotenzial von 58 Prozent besitzen. Kleinere Goldtitel dürften in der Regel noch stärker reagieren, sind aber auch spekulativer und schwerer einzuschätzen.

Der Trend machte sich schon im ersten Quartal 2009 bemerkbar. Goldbarren waren hierzulande so gefragt wie nirgendwo anders, dicht gefolgt von der Schweiz. Die Nachfrage stieg im Vergleich zum Vorjahr um satte 400 %.

Zuletzt ist der Goldpreis gefallen. Woran lag das und wie sind die Perspektiven?

Gold steigt, wenn der Dollar Schwäche zeigt, und sinkt, wenn der Dollar erstarkt – wie zuletzt. Aber: Gold hat seinen Aufwärtstrend noch nicht gebrochen, anders als viele Aktienindizes. Diese Prognose steht für den positiven Trend: Rohstoffanalyst Jochen Hitzfeld sieht den Goldpreis in sechs Monaten bei 1200 Euro.

März 15, 2009
Posted in Geldanlage — sachwertanlage @ 2:11 pm
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