Randgold ist ein mittelgroßer Goldproduzent mit offiziellem Sitz in London. Abgebaut wird allerdings durchweg in Afrika, Mali. In den nächsten Jahren sollen zu den bestehenden Minen auch noch die Tongon-Mine in Südafrika dazukommen. 2008 freuten die Londoner sich über eine Produktion von 430.000 Unzen (je 31,1 Gramm) Gold. Die Fördermenge könnte 2009 auf 450.000 Unzen gehoben werden. Die volle Produktionskapazität dürfte 2012 erreicht sein, wenn Randgold etwa 800.000 Unzen ausgräbt. Mit Abbaukosten von 360 Dollar/Unze bleibt die Förderung durchaus lukrativ, sodass man sich in London derzeit nicht nur über volle Auftragsbücher freut, sondern auch über saftige Gewinne. Insgesamt belaufen sich die vorhandenen Goldreserven auf rund 13,7 Millionen Unzen, was voraussichtlich für eine Produktion von 15 Jahren ausreicht und die Firma als Übernahmeobjekt für Konkurrenten durchaus attraktiv macht.
Monatliches Archiv für: Februar, 2009
Mit Milliardenpaketen die Finanzkrise aufhalten – David gegen Goliath
Die Regierungen stellen derzeit gigantische Rettungspakete bereit, von noch nie dagewesenem Ausmaß. Doch welche Auswirkungen wird die großzügige Finanzspritze für die Weltwirtschaft haben? Eine bevorstehende Inflation ist nur ein guter Grund, seine Gelder lieber rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Die sieben großen Risiken bei dieser Rettungsaktion gibt es auf Focus online.
Der Inflation mit Immobilienfonds begegnen?
Deutschland steht derzeit vor der höchsten Neuverschuldung der Geschichte. Die Schuldenuhr läuft bereits heiß – woran der Steuerzahler langfristig betrachtet nicht gerade Freude haben wird. Die Schuldengesamtsumme beträgt Ende des Jahres etwa eine Billion Euro. Die Bundesregierung stellt derzeit großzügig Konjunkturpakete zusammen mit Geld, das es im Grunde gar nicht gibt. Allein die 50 Milliarden Euro Kredite für das Konjunkturpaket II bedeuten zusätzliche Zinsausgaben von rund 2,2 Milliarden Euro pro Jahr. Zahlen, die sich ein Normalsterblicher kaum noch vorstellen kann. Das bedeutet für den Steuerzahler eine Mehrbelastung von rund 75 Euro pro Jahr, die über eine Steuererhöhung wieder reingeholt werden müssen.
Bleibt nur noch eine Frage der Zeit, bis die Notenpressen angeworfen werden um schöne bunte Scheinchen zu drucken. Doch wie der Inflation entkommen? Inflationsgeschützte Anleihen können hier profitieren. Die Papiere werden meist von Regierungen ausgegeben und funktionieren etwa so: Wenn die Inflationsrate um zwei Prozent steigt, wird der Zinskupon nicht auf Basis des Nennwerts von 100 berechnet, sondern auf Basis von 102 Punkten. Wird die Anlage fällig, bekommt der Anleger nicht den Nennwert von 100 zurückbezahlt, sondern den Nennwert plus Inflationsentwicklung. Spätestens zur Jahresmitte wird es soweit sein, dass die Regierungen die Notenpresse anwerfen und die Inflation in die Gänge bringen.
Wer nicht gerade Gold kaufen will, für den sind auch Offene Immobilienfonds als krisenresistente Fonds eine gute Form der Geldanlage. Der Grund dafür sind die lange Restlaufzeit der Mietverträge der in den Fonds befindlichen Immobilien. Mehr als die Hälfte der Verträge läuft erst nach 2013 aus, knapp 20% erst nach 2018. Anleger, die langfristig Anteile erwerben wollen, sollten jetzt den Discount an der Börse nutzen.


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