100 Euro sicher anlegen

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Hat man mehr als 50 Euro im Monat zur Verfügung, sollte man das Geld splitten und auf 2 Sparpläne verteilen. So kann man regelmäßig Bundeswertpapiere über einen Dauerauftrag kaufen. Für die Tagesanleihe des Bundes beträgt der Mindestanlagebetrag 50 Euro. Die anderen 50 Euro kann man monatlich in einen offenen Immobilienfonds oder Mischfonds einzahlen. Bei Fondssparplänen hat man allerdings mit Nebenkosten zu rechnen, die die Rendite schmälern. Bei Direktbanken ist das Depot allerdings meistens kostenlos, des Weiteren gibt es auf die Ausgabeaufschläge bis zu 50% Rabatt.  Leider müssen ab 2009 Veräußerungsgewinne mit 25 Prozent versteuert werden. Steuerfrei bleiben aber nach wie vor Kapitalerträge bis zu 801 Euro bei Ledigen und 1602 Euro bei Ehepaaren.

Februar 26, 2009
Posted in Geldanlage — sachwertanlage @ 12:28 pm

Goldpreis auf Höhenflug

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Nach langer Zeit (zum letzten Mal im März 2008) stieg der Goldpreis letzten Freitag wieder über die  magische 1000$-Marke. Goldanleger durften sich freuen. Mit 1.005,18 $ schloss er an der New Yorker Börse. Ursache des Anstiegs ist die Flucht vieler Anleger in das gelbe Edelmetall. Vor allem an den ETFs macht sich der derzeitige Trend bemerkbar. Der Weltmarktführer SPDR kaufte seit Anfang des Jahres knapp 250 Tonnen des gelben Metalls und damit fast 100 Tonnen mehr als im Gesamtjahr 2008. Der kurzfristige Absturz auf 988 $ dürfte dem in der Folge erhöhten Schmuckpreis geschuldet sein. Langfristig gesehen wird Gold in den nächsten Monaten aber aller Wahrscheinlichkeit nach noch stark zulegen.

Februar 24, 2009
Posted in Geldanlage — sachwertanlage @ 12:43 pm

Geldanlage: Auch kleinere Beträge lohnen sich

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Nicht alle Menschen haben monatlich 1000 Euro übrig, die sie für ihre Altersvorsorge zurücklegen können. Doch selbst mit 50 Euro kann man in ein paar Jahren einen beachtlichen Betrag erreichen. Das Wichtigste ist hierbei die Kontinuität. Mit einem Sparplan ist weniger die Höhe des monatlich zurückgelegten Betrags wichtig, als die Regelmäßigkeit mit der dieser aufgestockt wird. Dank des Zinseszins-Effekts werden so aus monatlich 50 zurückgelegten Euros, mit fünf Prozent verzinst und über 10 Jahre gespart 7.764,46 Euro.


Posted in Geldanlage — sachwertanlage @ 12:32 pm

Wie sicher ist mein Geld?

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Die Finanzkrise treibt vielen Menschen die Sorgenfalten auf die Stirn. Viele fragen sich: Wie sicher ist überhaupt noch meine Altersvorsorge? Im Folgenden die üblichsten Formen der Geldanlage auf ihre Sicherheit untersucht:

  • Lebensversicherung: Da das meiste Geld in Immobilien und festverzinsliche Anleihen fließt: Relativ sicher. Ausnahme: Fondsgebundene Lebensversicherungen. Die abgestürzten Kurse an der Börse schlagen sich hier direkt nieder.
  • Gesetzliche Rente: Während die private Altersvorsorge unter den Einbrüchen an der Börse ächzt, gilt die umlagefinanzierte gesetzliche Rente als sicher.
  • Riester-Rente: Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine kapitalgedeckte Rente. Das bedeutet, dass das Geld in Aktien und Anleihen angelegt wird. In der Folge ist die Riester-Rente von der Finanzkrise schwer getroffen. Gott sei Dank gibt es aber umfassende Vorschriften für den Verbraucherschutz: Bei Rentenbeginn erhält man zumindest das eingezahlte Geld.
  • Bausparvertrag: Das Geld der Bausparer wird anderen Bausparern als Darlehen zur Verfügung gestellt. Dagegen müssen sich die Banken ihr Geld, das sie verleihen wollen, am Kapitalmarkt besorgen. Bausparverträge sind relativ sicher.
  • Betriebliche Rente: Pensionskassen und Direktversicherungen werden von der deutschen Versicherungsaufsicht überwacht. Ähnlich wie beim Riester-Vertrag, werden wenigstens die eingezahlten Gelder garantiert. Wird die betriebliche Altersvorsorge allerdings über einen Pensionsfonds geregelt, hängt sie von der Zahlungsfähigkeit des Arbeitgebers ab. In diesem Fall ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, sich über den Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) abzusichern. Dieser gewährleistet dann im Fall der Insolvenz, dass die laufenden Renten weitergezahlt werden.
  • Zertifikate: Extrem unsicher, wie uns die Finanzkrise zeigte. Wenn die Bank, die ein Zertifikat auf den Markt gebracht hat konkurs geht, dann ist das Geld des Anlegers verloren.
Februar 23, 2009
Posted in Geldanlage — sachwertanlage @ 12:55 pm

Bank geht pleite – wie geht's weiter?

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Viele Menschen, die im letzten Jahr sicher geglaubte Zertifikate von Lehman Brothers gekauft haben, sind damit auf die Nase gefallen. Doch wo lag der Fehler und an wen muss man sich eigentlich wenden, wenn die Bank pleite geht?

Wer über eine deutsche Bank Zertifikate einer anderen Bank kauft (in diesem Fall Lehman Brothers), darf sich gleich mit zwei Banken auseinandersetzen. Weil Zertifikate Schuldverschreibungen des Herausgebers sind, haftet auch nicht die Verkäuferbank bei einem Verlust. Geld gibt es nur dann zurück, wenn der Schuldner zahlungsunfähig ist, was bei Lehman nicht der der Fall war.  Will man um sein Geld kämpfen, dann sollte man sich allerdings zunächst an die Bank halten, die einem diese Papiere verkauft hat. Es gibt nämlich eine sogenannte Beratungshaftung, die besagt, dass das Institut einen eindeutig über die Risiken, die ein solches Zertifikat mit sich bringt, aufzuklären hat. Dies passiert alelrdings leider allzu oft überhaupt nicht. Leider kennen selbst die Bankberater oftmals den Basisprospekt, der über 200 Seiten umfasst und über die Risiken aufklärt, oft selbst nicht. Und weil sie unter einem enormen Verkaufsdruck stehen, schwatzen sie den Kunden oftmals in gefährliche Geldanlageformen.

Leider reicht es in der Praxis nicht, seine Hausbank für einen Beratungs- und/oder Prospektfehler haftbar zu machen. Wenn man Geld verloren hat, muss man die Ansprüche direkt gegen die insolvente Bank im Ausland geltend zu machen. Andernfalls würde man vor Gericht dastehen, als habe man nicht genug getan, um den Schaden zu begrenzen. Als Geschädigter hat man nämlich die Pflicht zur Schadensminderung. Möglich ist es aber zum Beispiel, sich mit seiner Hausbank zu einigen und die Schadensersatzansprüche an sie abzutreten.

Einen Entschädigunsantrag für geprellte der isländischen Kaupthing-Bank findet man zum Beispiel hier: Entschädigungsantrag

Februar 20, 2009
Posted in Finanzkrise — sachwertanlage @ 12:54 pm
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